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#atempäuschen No. 2: Musik

26. April 2018

„I close my eyes. Only for a moment and the moment’s gone.”

Wann hast du das letzte Mal Musik gehört? Also ich meine so richtig. Nicht auf der Autofahrt, bei der Arbeit oder beim Sport. Hast du überhaupt schon mal bewusst Musik gehört? Einfach nur Musik gehört, ohne etwas dabei zu tun? Einfach nur dagelegen und dich von der Musik berühren lassen? Wenn ja: Wann war das letzte Mal? Wahrscheinlich ist es viel zu lang her und eigentlich schon längst mal wieder an der Zeit. Wenn nein: Versuch es doch mal.

Nehme dir ein klein bisschen Zeit – vielleicht sogar dieses Wochenende. 15 min reichen aus, gerne aber auch länger. Stell dir eine Playlist zusammen, mit all den Liedern, die dir wirklich guttun, die dich glücklich machen, dich erfüllen. Sorge dafür, dass dich niemand stört (auch nicht dein Handy) und mach es dir so gemütlich, wie nur irgendwie möglich. Egal ob im Bett, auf der Couch oder draußen in der Natur, such dir deinen Lieblingsplatz aus. Hauptsache du fühlst dich wohl und es ist aufgeräumt. Vielleicht zündest du ein paar Kerzen oder eine Lichterkette an. Lege oder setzte dich ganz bequem hin, atme einige Male tief durch und komm im Moment an.

Jetzt ist es Zeit für deine Musik. Lass dich von deiner Lieblingsmusik mittragen. Lass die Melodie und den Text auf dich wirken. Versuch darauf zu achten, was mit dir passiert. Wo in deinem Körper spürst du die Musik? Beginnt es vielleicht angenehm in deinem Bauch zu kribbeln? Oder bekommst du ein warmes Gefühl in deiner Brust? Fühlst du dich vielleicht so frei wie ein Vogel? Oder wirst du eher ruhig und gelassen? Egal, was du fühlst, es ist genau richtig. Gib dich den Emotionen, die das Lied in dir hervorruft, ganz und gar hin, ohne etwas dabei zu erwarten. Genieße es einfach mit all deinen Sinnen.

Ich kenne wenige Lieder, die mich so sehr berühren wie ‚Dust in the Wind‘ von Kansas. Im Gras zu liegen, den Sternenhimmel zu beobachten und einfach nur zuzuhören, hat was unglaublich Magisches. Für mich ist das wie ein kleiner Kurzurlaub: für den Moment mal alle Gedanken ausschalten und die Musik wirken lassen. Das verändert nicht nur die Seele, sondern auch den Blick auf den Alltag…

KeRa <3

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