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Matcha – Superfood oder gesunder Wachmacher?

28. Februar 2015

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Wer hat sich außer mir alles schon mal gefragt, was dieses neue Trendgetränk ist, das in Szenencafés bestellt wird und aussieht wie Koboldkotze? Ich bin ja nicht so der Fan von Trends, noch nie gewesen. Da kommt wahrscheinlich das rebellische Kind in mir durch, das keine Lust hat auf das, was alle Anderen wollen. Lieber mal ’ne Extrawurst. Aber was soll ich sagen? Irgendwann war die Neugier dann doch größer und die erste Matcha Latte auf der Rechnung und die zweite und die dritte. Schon bald habe ich festgestellt, dass Matcha nicht gleich Matcha ist und man deutlich mehr damit anstellen kann als nur Latte daraus zu machen. Hier also ein paar Facts zu dem „gesundheitsfördernden Super-Drink“, zwei meiner Lieblingsrezepte zum Nachmachen und ein kleines Giveaway…

Der originale Matcha ist ein traditionell japanisches Getränk, das in Teezeremonien Verwendung findet. Das Besondere gegenüber anderen grünen Tees ist die aufwendige Zubereitung. Matcha wird vor der Ernte eine Zeit lang von schwarzen Netzen oder Bambusmatten überspannt und beschattet, was zur Anreicherung bestimmter Inhaltsstoffe und zur leuchtend grünen Farbe führt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tees wird das komplette Blatt zu Pulver zermahlen. Geschmacklich ist er leicht herb, cremig und sehr intensiv.

Matcha werden wahnsinnig viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Neben seinen wachmachenden, anregenden und konzentrationsfördernden Fähigkeiten aufgrund des hohen Teein- und Theaningehalts, soll er stimmungsaufhellend sein, die Verdauung positiv regulieren und wegen des enthaltenen EGCG bestimmten Arten von Krebs vorbeugen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Man kann von einem einzigen Lebensmittel keine Wunder erwarten. Außerdem ist die Zusammensetzung jedes einzelnen Tees anders. Immerhin ist Matcha kein geschützter Begriff.

Was sich sicher sagen lässt ist, dass Matcha eine gute Alternative zu Kaffe ist. Denn anders als bei Kaffe, der leicht entwässernd wirkt und unruhig machen kann, entfaltet Matcha seine belebende Wirkung erst nach und nach, hält dafür aber länger und gleichmäßiger an. Wer wie ich also Kaffee nicht so gut verträgt, sollte das grüne Pülverchen unbedingt mal ausprobieren. Jetzt wird der eine oder andere vielleicht anmerken, dass Matcha ganz schön teuer ist. Da muss ich euch natürlich Recht geben. Wer originalen japanischen Bio-Matcha möchte, zahlt für 30g schnell 30€ und mehr. Wer Matcha für Smoothies oder Limonaden, zum Backen oder Kochen möchte, dem kann ich beispielsweise den Matcha von Ambivitalis empfehlen. Achtet beim Matcha-Kauf aber bitte immer darauf, dass er licht- und luftdicht verschlossen ist, lagert ihn kühl und braucht ihn sobald wie möglich auf, dann habt ihr am meisten davon.

Hier nun wie versprochen zwei meiner Lieblingsrezepte:

Matchalimo

ZUTATEN02b

200ml stilles Mineralwasser

1 TL Matcha

1 EL Agavendicksaft

1/2 Limette

1/2 Zitrone

100ml weißer Traubensaft (wahlweise Apfel- oder Birnensaft)

 

ZUBEREITUNG

Limette und Zitrone auspressen. Matcha-Pulver mit 50ml ca. 80° heißem Wasser schaumig rühren. Agavendicksaft, das restliche Mineralwasser, Limetten– und Zitronensaft, sowie den Fruchtsaft deiner Wahl hinzufügen und ordentlich mixen. Wer mag, kann noch ein paar Eiswürfel reinschubsen 😉

 

Schoko-Bananen-Shake

ZUTATEN01b

250 ml Reismilch (wahlweise auch Hafer-, Soja- oder Mandelmilch)

1 TL Matcha

1 TL Agavendicksaft

1 EL Erdnussmus

2 TL Kakaopulver

1 Banane

Zimt oder gemahlene Vanille bei Bedarf

 

ZUBEREITUNG

Matcha-Pulver mit 50ml ca. 80° heißem Wasser schaumig rühren. Agavendicksaft und Erdnussmus hinzufügen und gründlich umrühren bis sich alles aufgelöst hat. Reismilch, Kakaopulver und Banane dazu und im Mixer oder mit dem Pürierstab mixen bis das Ganze schön schaumig ist. Bei Bedarf noch etwas Zimt oder gemahlene Vanille dazu und fertig. Im Winter könnt ihr den Shake auch gut warm trinken, indem ihr die Reismilch vorher erhitzt. Wer es lieber kalt mag: Eiswürfel 🙂

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Ganze einmal auszuprobieren, der kann eine Tüte Ambivitalis-Matcha gewinnen. Alles, was ihr dafür tun müsst: Hinterlasst mir bis Montagabend, den 07.03.2016 um 20.00 Uhr einen Kommentar auf dieser Seite und verratet mir, welches der beiden Rezepte ihr am Liebsten testen würdet oder aber euer ganz persönliches Matcha-Lieblingsrezept – egal ob Kuchen, Salatdressing oder Smoothie. Ich wünsche euch viel Glück und freue mich auf euer Feedback 😉

Eure KeRa <3

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4 Comments

  • Reply Thomas 1. März 2016 at 2:46

    Wenn ich mir die Getränke so anschaue bekomme ich bei beiden nicht so das Gefühl das muß ich jetzt aber mal Probieren. 😉 Wenn ich aber wählen müßte dann wäre es wohl für die Matchalimo.

  • Reply Tilmann 7. März 2016 at 17:45

    Hallo,

    ich würde gerne den Matchalimo probieren, allerdings ohne Saft, nur mit Limetten und Zitronen, da er sonst sicherlich zu süß ist 🙂

    liebe Grüße
    T.

  • Reply Tilmann 11. März 2016 at 1:32

    Wer hat denn nun gewonnen?

    Ganz viele LG T.

    • Reply Kera Rachel Cook 31. Mai 2016 at 12:35

      Hey Tilmann,
      leider ist dein letzter Kommentar bei mir völlig untergegangen. Ich habe die Gewinnerin vie Facebook verkündet. Gewonnen hat die liebe Mir Iam.
      Vielen lieben Dank dir fürs Mitmachen. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
      Liebe Grüße
      KeRa

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